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Krieger- und Soldatenkameradschaft Kottingwörth |
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1. Das Kriegerdenkmal Das Denkmal für
die Vermissten und Gefallenen des I. Weltkrieges aus Kottingwörth
und den drei Filialen der Pfarrei, nämlich Grögling, Leising
und Vogelthal, wurde am 24. August 1924 von Pfarrer Michael Bernhard
eingeweiht. Es befindet sich bis heute innerhalb des Friedhofes an der
nördlichen Mauer des alten Schulhauses.
Kriegerdenkmal ab 1924 und nach dem 2. Weltkrieg
2. Die Vereinsfahnen Der Kriegerverein Kottingwörth hatte bereits vier Fahnenweihen bzw. Nachweihen. Wie bereits erwähnt, fand die erste am 24. August 1924 statt. Die beiden Fotos zeigen Eindrücke vom damaligen Festzug, der gerade zur Gastwirtschaft Paulus, später Stiegler, abbiegt. Die alte Fahne zeigt auf der einen Seite den Kirchenpatron St. Vitus und auf der anderen das damalige Bayerische Staatswappen. Sie wurde 1985 restauriert und am 9. Juni desselben Jahres durch Pfarrer Ferdinand Albrecht neu geweiht. Den Mittelpunkt des Festes mit vielen geladenen Ehrengästen und Nachbarvereinen bildete der Trefferstadel. Nach
Aussagen von Franz Langecker, seit über 50 Jahren Vorsitzender
des Kriegervereins Vogelthal, sei die gemeinsame Kottingwörther
und Vogelthaler Fahne nach dem II. Weltkrieg sehr verwahrlost gewesen.
Als die Vogelthaler im Dezember 1954 ihren eigenen Verein gründeten,
konnten sich die 23 Mitglieder noch keine eigene Fahne leisten. Bei
ihrer Neugründung war ihnen aber schriftlich das Recht garantiert
worden, die Fahne bei Begräbnissen und Fahnenweihen mitbenützen
zu dürfen – allerdings mit der Auflage, dass sie in Kottingwörth
abgeholt und dann wieder zurückgebracht werden muss. Franz Langecker
erinnert sich, dass seine Schwiegermutter die an den Rändern arg
ausgefranste Fahne notdürftig repariert habe, sodass sie bei öffentlichen
Anlässen wieder verwendet werden konnte. Ab 1958 sind dann die
Kottingwörther mit ihrer neuen und die Vogelthaler mit der alten
Fahne aufmarschiert, bis sie sich im Jahr 1968 eine eigen anschaffen
konnten. Willibald
Betz, selbst stellvertretender Vorsitzender des Kriegervereins, begann
im Jahr 1989 seinen Zeitungsbericht über die Jahresversammlung
so: „Die Kriegerfahne ist keine Augenweide mehr“. Die größtenteils
aus Seide bestehende Fahne sei bereits vor einigen Jahren renoviert
worden, sei aber schon wieder brüchig. Es wurde beschlossen, einen
Gutachter zu Rate zu ziehen. Letztendlich kam es dann zu einer Generalsanierung
und zu einer Nachweihe der Fahne am 21. Juli 1991 durch Pfarrer Reinhard
Pasel.
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