60000 Euro für Hilfsbedürftige

Bei der diesjährigen Abschlussfeier der „Aktiven Herren“ des FSV Kottingwörth kündigte AH-Leiter Wolfgang Muschaweck an, bei den Neuwahlen im nächsten Frühjahr nach fast 12-jähriger Amtszeit nicht mehr zu kandidieren. Auch Kassier Oliver Hetzel will dann seinen Posten zur Verfügung stellen. Während für ihn Jürgen Schmid als Nachfolger bereit steht, muss für Muschaweck erst noch einer gefunden werden.

Bei dieser Gelegenheit würdigte Oliver Hetzel die großen Verdienste von Wolfgang Muschaweck, indem er auf die von diesem initiierten zahlreichen sportlichen, aber letztlich noch viel wichtigeren gesellschaftlichen und vor allem sozialen Veranstaltungen zurückblickte. Seit 2004 seien durch verschiedene Benefizveranstaltungen für hilfsbedürftige Menschen mit namhaften Vereinen wie dem TSV 1860 München oder dem 1. FC Nürnberg sage und schreibe rund 60000 Euro erwirtschaftet worden. Nutznießer seien unter anderem die Nepalhilfe Beilngries, die Bolivienhilfe Berching, die Lebenshilfe Höhenberg, die Haunersche Kinderklinik in München und vor allem die Krebshilfe Ingolstadt gewesen. Ziel sei es immer gewesen, denen Gutes zu tun, denen es nicht so gut geht.  Wolfgang Muschaweck sei sich nicht zu schade gewesen, für Hilfsbedürftige zu betteln und bei der Organisation der Großveranstaltungen seine seit einer Krebserkrankung verbliebene Arbeitskraft voll und ganz einzusetzen, wofür ihm alle zu Dank und Anerkennung verpflichtet seien.

Muschaweck seinerseits bedankte sich für die aktive Unterstützung bei all seinen Tätigkeiten, nicht zuletzt bei den vielen Sponsoren und Spendern. Er kündigte an, weiterhin unterstützend tätig sein zu wollen. Oliver Hetzel ehrte er für seine zehnjährige Tätigkeit als Kassier mit einer Urkunde und einem Präsent.

Bei seinem Rückblick auf das vergangene Jahr hob er unter anderem den Schießwettkampf mit dem FC Bayern-Fanclub-Pfraundorf und insbesondere den Besuch in der Bayerischen Staatskanzlei  hervor. Das Schlachtfest, die diversen Brotzeiten, das Schinken- sowie das Steckerlfischessen gehören auf Initiative Muschawecks inzwischen zu jeder Jahresplanung der FSV-AH.

Die sportliche Bilanz fiel diesmal ausgeglichen aus: Von den 16 geplanten Spielen wurden nur acht ausgetragen, dabei gab es drei Siege, ebenso viele Niederlagen und zwei Unentschieden. Der Trainingsfleißigste war Ernst Trosch mit 25 von 27 Einheiten. Die meisten Torte hat – eigentlich wie immer – Stadtrat Johannes Regnath geschossen.

 

Foto: „Weit mehr als nur Fußball“- nicht nur ein Motto für Wolfgang Muschaweck


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verfasst von Josef Wittmann; veröffentlicht am 05.11.2011 von Josef Wittmann