Drescherfest für Groß und Klein

Anscheinend war der Wettergott am Sonntagnachmittag auf Wiedergutmachung bedacht, denn beim inzwischen dritten Kottingwörther Drescherfest verwöhnte er Veranstalter und Besucher mit einem makellosen blauen Himmel und hochsommerlichen Temperaturen. Letzte Woche hatte das Fest mitten im Dorf wegen des „Sauwetters“ abgesagt werden müssen. Entsprechend groß waren die Erleichterung und Freude bei Christoph Schmidt und seinen zahlreichen Helferinnen und Helfern, nicht zuletzt auch wegen der vielen interessierten Besucher aus nah und fern, zu denen auch die Bürgermeisterin Brigitte Frauenknecht und sogar Stadtpfarrer Josef Funk gehörten.

Hier wurde aber auch einiges geboten, und zwar für Groß und Klein: Während Kinder betagte Traktoren oder Mähdrescher erkletterten und sich oben schon mal am Lenkrad übten, beim Dreschen mithalfen oder auf den zwei geführten Ponys quer über das Veranstaltungsgelände ritten, konnten sich Eltern und Großeltern über die ausgestellten Oldtimer aus der Region, zum Beispiel Traktoren, Mähdrescher, Mopeds und Motorräder, unterhalten und Erinnerungen austauschen. Vor allem dann, wenn abwechselnd die Dreschmaschine aus den 30er Jahren, ein etwa eben so alter Bindemäher, ein von einem Einachser-Holder angetriebener Strohhäcksler und eine Schrotmühle in Betrieb genommen wurden, bildeten sich Menschentrauben um die Oldies.
 
Die bereitgestellten Bierbankgarnituren waren bald alle voll besetzt, zumal  auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt war. Neben diversen Getränken sowie Kaffee und Kuchen  durften natürlich die „Kottingwörther Stemp´m“ nicht fehlen, die - je nach Gusto -  mit Sauerkraut oder Apfelkuchen angeboten wurden. Georg Fanderl spielte zur Unterhaltung mit seiner Ziehharmonika auf.


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verfasst von Josef Wittmann; veröffentlicht am 28.09.2011 von Josef Wittmann